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Auslandskrankenversicherung: die Arztwahl

Sonntag, 9. Oktober 2011

Dass Auslandkrankenversicherungen im Krankheitsfall die Kosten für die benötigten Behandlungen und Krankentransporte übernehmen, ist gemeinhin bekannt. Weniger bekannt ist aber die Tatsache, dass die Auslands- bzw. Reisekrankenversicherungen dem Versicherten auch die Möglichkeit der freien Arztwahl gewähren. Eingeschränkt ist diese Freiheit insofern, da nicht alle Behandlungsmethoden versichert sind.

Die Gesundheit ist wohl das höchste menschliche Gut. Da verwundert es kaum, dass die meisten Reisenden auch während des Urlaubs- oder des Auslandsaufenthalts nicht auf einen umfassende Krankenversicherungsschutz verzichten wollen. Diesen umfassenden Schutz sichert man sich am besten mit einer Auslands- oder Reisekrankenversicherung. Sie übernimmt im Falle einer:

  • akuten Verletzung oder Erkrankung,
  • die unvorhergesehen und
  • unerwartet eingetreten sind

die Kosten für die notwendigen Behandlungen im Ausland, seien es stationäre oder ambulante Aufenthalte in Krankenhäusern, Krankentransporte, Zahnbehandlungen oder gar der Rücktransport nach Deutschland. Schön und gut, mag man sich denken: Aber kann man sich auch den Arzt, der die Behandlung im Ausland durchführt, und das Krankenhaus, in dem man behandelt wird, aussuchen?

Die Arztwahl in der Auslandskrankenversicherung

Zwar sind die detaillierten Bestimmungen der Vertragsbedingungen – wie in anderen Bereichen der Auslandskrankenversicherung – auch bei der Arztwahl nicht von allen Reisekrankenversicherern einheitlich geregelt. Im Grund hat aber der Versicherungsnehmer in jeder Auslandskrankenversicherung eine freie Arztwahl.
Das heißt, dass der Versicherte grundsätzlich jeden zugelassenen Zahnarzt, Arzt und auch jedes Krankenhaus aufsuchen kann, um sich in Behandlung zu begeben. Er muss seine Wahl auch nicht mit dem eigenen Reiseversicherungsunternehmen absprechen, auch wenn ihm diese Option jederzeit offen steht.

Einschränkungen

Die Freiheit bei der Arztwahl ist aber nicht uneingeschränkt. In den Versicherungsschutz inbegriffen sind:

  • von der deutschen Schulmedizin anerkannte Behandlungs- und Untersuchungsmethoden
  • von der deutschen Schulmedizin anerkannte Arzneimittel bzw. Medikamente
  • Behandlungsmethoden und Medikamente, die sich in der medizinischen Praxis erfolgreich bewährt haben und
  • als Behandlungsmethode oder Arzneimittel Anerkennung gefunden haben, weil für sie bisher keine schulmedizinischen Alternativen verfügbar sind

Treffen diese Voraussetzungen auf die vorgenommenen Behandlungen und Medikationsverabreichungen zu, dann werden von der Auslandskrankenversicherung die ortsüblichen Kosten für die notwendigen medizinischen Heilbehandlung und Medikamente übernommen.
Aber eben nur, insofern die Behandlung zum einen erst im Ausland akut geworden ist und zum anderen vom Versicherten nicht abzusehen und nicht geplant war.