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Auslandskrankenversicherung für Au-pairs

Donnerstag, 3. März 2011

Egal ob man einen Auslandsaufenthalt als Au-Pair plant oder ob man sich als deutsche Gastfamilie für die Aufnahme eines Au-pairs entscheidet: Während der Aufenthaltszeit muss für den entsprechenden Versicherungsschutz gesorgt sein.

Wer einige Zeit als Au-pair ins Ausland gehen will, der sollte sich frühzeitig mit dem Thema Versicherung auseinandersetzen. Denn in den verschiedenen Gastländern erwarten das Au-pair hinsichtlich Versicherungspflicht und Versicherungsdeckung sehr unterschiedliche Regelungen. Der sicherste Weg ist, selbst für den Versicherungsschutz zu sorgen, wobei die wichtigsten Versicherungen meist als Gesamtpaket in verschiedenen Tarifklassen angeboten werden:

  • Auslandskrankenversicherung
  • Haftpflichtversicherung
  • Unfallversicherung
  • eventuell eine Rentenversicherung

Zentral ist für Au-pairs eine gute Auslandskrankenversicherung. Dabei bedarf es nicht notwendigerweise einer zusätzlichen Auslandskrankenversicherung. Das hängt davon ab, ob man

  • privat oder
  • gesetzlich krankenversichert ist.

Private Krankenversicherungen gewähren ihren Mitgliedern im Ausland denselben Krankenversicherungsschutz wie in der Heimat, wobei innerhalb der europäischen Grenzen zumeist keine zeitliche Befristung gilt. Bei Aufenthalten außerhalb Europas währt der Versicherungsschutz jedoch nur eine bestimmte Zeit (meist einen Monat). Darüber hinaus schränken viele private Versicherungsgesellschaften ihre Leistungen bei Aufenthalten außerhalb Europas ein.

Ist man in der gesetzlichen Krankenversicherung untergebracht, besteht in den Staaten der Europäischen Union und des EWR ein Krankenversicherungsschutz, der sich nach den Regelungen des jeweiligen Sozialversicherungsgesetzes im Gastland richtet. Mit einigen anderen Staaten hat Deutschland auch ein Sozialversicherungsabkommen ausgehandelt, das eine medizinische Grundsicherung zusichert. Die bezahlten Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen sind im Ausland aber häufig sehr stark eingeschränkt, weshalb in vielen Fällen der Versicherte hohe Nachzahlungen leisten muss.

Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung bietet hingegen einen universellen Schutz in Krankheitsfällen. Insbesondere der Krankenrücktransport ist in den gesetzlichen Krankenkassen nicht, in den privaten nur ausnahmsweise mitversichert.

Haftpflicht- und Unfallversicherung

Auch eine Haftpflichtversicherung ist besonders wichtig, denn als Au-pair trägt man nicht selten die Verantwortung für mehrere Kinder. Hier sollte man sich mit der Gastfamilie im Ausland absprechen. Wenn diese nicht ausdrücklich eine Haftpflichtversicherung zugesichert hat, dann empfiehlt es sich, die Haftpflichtversicherung noch in der Heimat abzuschließen. Ähnliche Bedeutung hat zudem eine eigene Unfallfallversicherung, die außerhalb des regulären Arbeitsumfeldes gegen Unfallfolgen absichert.

Zum Schluss noch ein Hinweis für Gastfamilien. In Deutschland hat die Gastfamilie für den entsprechenden Versicherungsschutz zu Sorgen. Dies heißt, dass das Au-pair unfall-, kranken- und haftpflichtversichert sein muss. Auch diese Versicherungen werden von den Gesellschaften meist als Gesamtpakt angeboten.