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Auslandskrankenversicherung und Winterurlaub

Mittwoch, 23. November 2011

Bei vielen ist die Vorfreude auf den Winterurlaub bereits groß. Dass beim Pistenvergnügen aber auch Gefahren lauern, wird bei all der Freude gerne ausgeblendet. Die finanziellen Risiken, die eine Verletzung beim Wintersport im Ausland mit sich bringt, können allerdings mit einer Auslandskrankenversicherung abgedeckt werden.

Auch wenn es mit dem Schnee in den Alpen derzeit noch schlecht aussieht – der nächste Winter kommt bestimmt und mit ihm werden viele Deutsche wieder in die Winterskiorte aufbrechen, um ihren Urlaub in traumhaften Winterlandschaften oder in urigen Skihütten zu genießen. Doch der Urlaub in den verschneiten Bergen bringt nicht nur Freuden, sondern auch Gefahren mit sich. So verletzten sich bspw. 2007 in Österreich:

  • rund 52.000 Wintersportler, darunter
  • 40.000 Skifahrer und
  • 12.000 Snowboarder so schwer, dass sie in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

Gemessen am Gesamtaufkommen ist die Zahl der Verletzten allerdings eher gering. Bei rund 8 Mio. Skifahrern, die jährlich Österreichs Pisten frequentieren, machen die Verletzten nur rund 0,7% aus.
In der Schweiz verletzten sich 2007:

  • rund 30.000 Wintersportler,
  • 21.000 davon Skisportler und
  • 9.000 Snowboarder.

Rechnet man die anderen Wintersportländer hinzu, so verunglücken jährlich rund 60.000 deutsche Snowboarder und Skifahrer bei der Ausübung ihres Wintersports. Eine gute Auslandskrankenversicherung sollte deshalb gerade bei einem Winterurlaub nicht fehlen.

Gesetzliche vs. zusätzliche Krankenversicherung im Ausland

Wintersportler, die in Deutschland gesetzlich krankenversichert sind, können:

  • in EU-Ländern wie Frankreich, Österreich und Italien sowie
  • in EWR-Mitgliedsstaaten wie der Schweiz

auf einen Basis-Krankenversicherungsschutz zählen.

D.h. die gesetzlichen Krankenkassen vergüten Behandlungs- und Arztkosten in diesen Ländern mit den in Deutschland gültigen Regelsätzen. Vielfach liegen diese Regelsätze aber deutlich unter den tatsächlichen Behandlungskosten. Den Differenzbetrag muss der Versicherte selbst begleichen.
Mit einer Auslandskrankenversicherung sind die Behandlungskosten hingegen zur Gänze gedeckt. Noch schwerer wiegt dieser Vorteil der Auslandskrankenversicherungen im Übrigen, wenn man den berühmten Tiefschnee der Rocky Mountains genießen will. Zwar hat Deutschland mit Kanada und den USA ein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen – die dadurch abgedeckten Behandlungskosten sind aber minimal, sodass gesetzlich Krankenversicherte übelicherweise auf dem Großteil der Kosten sitzen bleiben.

Bergungskosten und Rücktransport

Besonders teuer wird es dann:

  • wenn der Wintersportler mit einem Hubschrauber geborgen oder
  • nach einer ersten Behandlungsphase nach Deutschland gebracht wird.

Diese Kosten werden von der der gesetzlichen Krankenkasse nämlich eben so wenig übernommen wie die Kosten für die Suche nach einem Verletzten/Vermissten. In diesen Fällen sind rasch Beträge in der Höhen von mehreren tausend Euro fällig.