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Auslandskrankenversicherung: wichtige Kriterien für Senioren

Freitag, 11. März 2011

Gerade ältere Menschen sollten sich auf Reisen durch eine vollwertige Auslandskrankenversicherung absichern. Senioren müssen bei der Wahl jedoch besonders kritisch sein. Denn aufgrund des höheren Erkrankungsrisikos gelten für sie häufig Prämienaufschläge und Eintrittsbeschränkungen.

Menschen über 60 sind heute aktiver denn je. Zu den beliebtesten Aktivitäten in der Rente zählt das Reisen, das aber erst mit einer guten Auslandskrankenversicherung zu einem unbeschwerten Vergnügen wird. Zwar haben Reiseversicherer mittlerweile die Senioren als Zielgruppe entdeckt und vereinzelt maßgeschneiderter Auslandskrankenversicherungen im Angebot. Generell sollten ältere Menschen beim Abschluss einer Reisekrankenversicherung aber einige Aspekte beachten:

  • Altersklassen (Prämienaufschlag)
  • Höchsteintrittsalter
  • Laufzeiten
  • Gesundheitsprüfung

Altersklassen

Bei den meisten Reiseversicherungsgesellschaften hat es sich eingebürgert, dass die Prämienhöhe nach Altersklassen gestaffelt wird. Für Senioren wird dabei ein erhöhtes Erkrankungsrisiko zu Grunde gelegt. Deshalb müssen Personen ab einem bestimmten Alter (meist ab 65) einen Prämienzuschlag entrichten. Verschiedene Versicherungsgesellschaften haben über 65 zudem mehrere Altersklassen eingeführt, wodurch sich die Tarife für Menschen ab 71 und ab 75 Jahren weiter erhöhen generic crestor.

Höchsteintrittsalter

Einige Reiseversicherungsgesellschaften gehen noch einen Schritt weiter. Sie sehen sich ökonomisch außer Stand, Menschen ab einem gewissen Alter eine Auslandskrankenversicherung anzubieten. Deshalb haben Sie in ihre Vertragsbedingungen ein Höchsteintrittsalter aufgenommen. Es variiert zwar von Versicherer zu Versicherer, liegt aber meist zwischen 65 und 75. Mittlerweile haben aber einige Reiseversicherer ihre Herangehensweise umgekehrt. So gibt es inzwischen Auslandskrankenversicherungen, die ausschließlich für Personen ab dem 66. Lebensjahr angeboten werden.

Laufzeiten

Nicht selten verlegen Rentner ihren Altersruhesitz in ein kleines Ferienhaus im Süden oder begeben sich auf eine längere Weltreise. Unter diesen Voraussetzungen empfehlen sich längere Laufzeiten. Die Angebote bewegen sich dabei zwischen 12 und 60 Monaten. Voraussetzung ist stets, dass der Hauptwohnsitz in Deutschland verbleibt. Je nach gewähltem Versicherungstarif gelten überdies unterschiedlich lange Heimatlanddeckungen. Gemeint ist damit die mögliche Aufenthaltsdauer in Deutschland. Üblich sind dabei (bei einer Vertragsdauer ab 1 Jahr) mindestens sechs Wochen.

Gesundheitsprüfung

Eine Gesundheitsprüfung ist bei den Reisekrankenversicherungen nicht vorgesehen. Allerdings sind nur unerwartete, unvorhergesehen im Reiseland auftretende Erkrankungen versichert. Chronische Erkrankungen sind daher nicht in den Versicherungsschutz inbegriffen. Einige Reiseversicherer heben die Deckung jedoch nur dann auf, wenn der Krankheitsfall absehbar oder eine Behandlung im Ausland geplant war.