• Auslandskrankenversicherungen im Vergleich
  • Online informieren, prüfen und beantragen
  • So läßt sich bares Geld sparen

Die Verbraucherschutzorganisation „Stiftung Warentest“

Donnerstag, 10. November 2011

Eine Auslandskrankenversicherung erstattet die Kosten für stationäre bzw. ambulante Versorgungen, ärztliche Behandlungen und den Krankentransport zurück in die Heimat. Doch nicht jede Versicherung tut dies im selben Ausmaß und zum selben Preis. Wer nach dem besten Angebot für sich sucht, der kann sich bei Online-Vergleichsrechnern oder auch bei seriösen Verbraucherorganisationen wie der Stiftung Warentest informieren.

Die Auslandskrankenversicherung ist unter den Reisenden die beliebteste Art der Reiseversicherung. Dementsprechend vielfältig und weit gefächert ist das Angebot, sowohl an verschiedenen Versicherungsgesellschaften als auch an verschiedenen Versicherungstarifen. Bei einer derart großen Vielfalt sind naturgemäß auch die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten groß:

  • hinsichtlich der Höhe der Versicherungsprämie einerseits und
  • hinsichtlich des gebotenen Versicherungsschutzes andererseits.

Aus diesem Grund ist der Vergleich gerade bei der Auslandsversicherung besonders wichtig. Hilfreich sind hierbei auf der einen Seite sorgfältig gepflegte Reiseversicherungsprotale, auf der anderen Seite aber auch ausführliche Vergleichstests von Verbraucherschutzorganisationen mit Renommee wie der „Stiftung Warentest“

Geschichte und Aufgaben

Seit 1964 ist die „Stiftung Warentest“ im Auftrag des Staates als Verbraucherschutzorganisation tätig, um das Waren- und Dienstleistungsangebot in Deutschland auf seine Qualität zu prüfen. Das Ziel dieser Arbeit ist:

  • Verbrauchern eine auf unabhängigen und objektiven Vergleichstests basierende Entscheidungshilfe beim Kauf von Dienstleistungen und Waren zu geben.
  • Verbrauchern Informationen bereitzustellen, die sie zu einem gesundheits- und umweltbewussten Verhalten und zu einer ökonomisch wie ökologisch sinnvollen Haushaltsführung anregen.

Bis 1968 veröffentlichte die Stiftung Warentest zu diesem Zweck die Zeitschrift „DER test“ und vergab darin in ihren Vergleichstests Testnoten für die geprüften Produkte. Seit 1974 werden dabei auch Dienstleistungen verglichen.
1975 gelang der Stiftung Warentest der erste rechtlich durchschlagende Erfolg. Nach einem Vergleich von Skibindungen war ein Hersteller gegen die Stiftung rechtlich vorgegangen; der Bundesgerichtshof gab aber der Stiftung Warentest recht und hob deren Nützlichkeit für Verbraucher hervor. Zwar mussten seither immer wieder Testergebnisse vor Gericht verteidigt werden, für den Schutz der Verbraucher konnten so aber mehrere wichtige Verbesserung erstritten werden.

Arbeitsweise

  • Die Stiftung Warentest kauft Waren anonym ein.
  • Sie testet anschließend Waren und Dienstleistungen in verschiedenen Instituten anhand wissenschaftlich anerkannter Methoden
  • Auf Grund dieser Tests bewertet sie die Produkte mit Testnoten von „sehr gut“ bis „mangelhaft“
  • Abschließend veröffentlicht sie diese Ergebnisse im Druck oder im Internet

Organisation

Die Stiftung Warentest setzt sich aus den drei Hauptorganen Vorstand, Verwaltungsrat und Kuratorium zusammen. Besonders wichtig ist dabei das Kuratorium. Die sechs Sachverständigen, sechs Verbrauchervertreter und die sechs Wirtschaftsvertreter schlagen zu untersuchende Produkte vor und lehnen Untersuchungsvorschläge ggf. auch ab.