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Immer mehr Rentner verbringen ihren Lebensabend im Ausland

Donnerstag, 26. Juli 2012

Deutsche Rentner entscheiden sich immer häufiger, ihren Lebensabend auf den Balearen, in Südfrankreich oder auf den Kanaren, also im Ausland zu verbringen. Gut, dass es hierfür mittlerweile maßgeschneiderte Auslandskrankenversicherungen gibt, mit denen sich Senioren umfassend absichern können.

Die Zeiten ändern sich – und mit ihnen auch die Gewohnheiten ganzer Generationen. Zog es bspw. vor dreißig oder vierzig Jahren nur die wagemutigen und abenteuerlustigen Senioren ins Ausland, so sind Rentner, die ihren Lebensabend im Ausland verbringen, heute längst kein Einzelfall mehr. Dabei stellen sich natürlich einige Fragen, so etwa hinsichtlich:

  • der Rentenauszahlung und insbesondere
  • der Krankenversicherung bzw. Auslandskrankenversicherung

Zahl der Rentner im Ausland steigt

Dass es immer mehr Senioren in der Rente ins Ausland zieht, zeigen unmissverständlich die regelmäßig von der Deutschen Rentenversicherung veröffentlichten Zahlen. So werden etwa immer mehr der insgesamt rund 23 Million ausbezahlten Renten ins Ausland überwiesen:

  • 1995 waren es 855.000,
  • 2005 rund 1,4 Mio. und
  • 2011 knapp 1,47 Mio.

Zwar wird der überwiegende Teil dieser Renten an Ausländer gezahlt, die in Deutschland gearbeitet und somit in die Pensionskassen eingezahlt haben. In den letzten Jahren ist aber auch die Zahl der im Ausland lebenden deutschen Senioren bzw. Rentenbezieher gestiegen.

  • 1992 waren es etwa 115.000,
  • 2005 rund 170.000 und
  • 2011 über 214.000.

Senioren im Ausland und die Auslandskrankenversicherung

Die entscheidenden Frage hinsichtlich allfälliger Einbußen bei der ausgezahlten Rente oder der Versicherungsmöglichkeit in den deutschen gesetzlichen Krankenversicherung ist, ob der Auslandsaufenthalt:

  • dauerhaft oder
  • nur vorübergehend ist.

Hält man sich als Rentner kürzer als sechs Monate pro Jahr am ausländischen Wohnort auf, wird die Rente voll ausgezahlt und man kann sich weiterhin bei den deutschen Krankenkassen versichern.
Wer mehr als sechs Monate im Jahr im Auslands-Domizil verbringt, dem können Kürzungen der Rente bevorstehen – hier empfiehlt sich unbedingt die Rücksprache mit dem zuständigen Rentenkassenträger. Zudem kann man sich dann nicht länger in Deutschland gesetzlich krankenversichern.

Letzteres ist allerdings nicht unbedingt ein Beinbruch: Viele Reiseversicherer haben mittlerweile genau auf die Bedürfnisse von Rentner zugeschnittene Auslandskrankenversicherungen im Angebot, die nicht nur in Bezug auf:

  • die Prämienhöhe, sondern auch auf
  • die Leistung besser sind

als die gesetzlichen Krankenversicherungen. Bei der Wahl der Auslandskrankenversicherung sollten allerdings gerade Senioren einige zusätzliche Kriterien beachten.