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Krankentagegeldversicherung

Montag, 5. November 2012

Während die Zahlung des Krankengeldes im Inland für Arbeitnehmer und Arbeitgeber klar geregelt ist, kann es bei Entsendungen ins Ausland zu Probleme kommen. Eine Krankentagegeldversicherung schafft hier für beide Seiten Sicherheit.

Eine Grippe oder eine schmerzhafte Verstauchung können einen auch im Ausland rasch einige Tage außer Gefecht setzen – und auch schlimmere Verletzungen oder Erkrankungen sind bei einem Auslandsaufenthalt nie auszuschließen, sowohl:

  • auf einer Urlaubsreise wie
  • bei einem geschäftlichen oder beruflichen Auslandaufenthalt.

Da Letztere meist deutlich länger dauern, ist das Risiko hier auch signifikant höher. Viele dieser Krankheitsrisiken lassen sich zwar mit einer herkömmlichen Auslandskrankenversicherung absichern – einige Risiken werden von diesen aber nicht abgedeckt.

Krankentagegeldversicherung – Wann kommt sie zum Tragen?

Geht ein Mitarbeiter eines Betriebes in den Krankenstand, muss ihm der Arbeitgeber in der Regel für 6 Wochen bzw. 42 Tage das Gehalt weiterzahlen. Muss der Mitarbeiter noch länger im Krankenstand bleiben, übernimmt in Deutschland je nach Versicherungssituation entweder:

  • die gesetzliche Krankenkasse oder
  • eine private Krankenversicherung die Krankengeld-Zahlung.

In der Heimat ist die Aufgabenverteilung in solchen Fällen also klar geordnet. Aber was geschieht, wenn ein Expatriat in den Krankenstand gehen muss? Die Situation kann dann sowohl für den Mitarbeiter wie den Arbeitgeber finanzielle rasch teuer werden, denn:

  • private Krankenkassen zahlen das Krankentagegelt meist nur bei einem stationären Aufenthalt,
  • die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen häufig gar keine Zahlungen.

Krankentagegeldversicherung – Formen und Leistungen

In diesen Fällen hilft eine Krankentagegeldversicherung, die die Lohnfortzahlungen bzw. die Krankengeldzahlungen übernimmt. Sie wird dabei sowohl:

  • für Einzelpersonen wie auch
  • für Unternehmen (Gruppen von Auslandsmitarbeitern) angeboten.

Üblich ist es aber, dass das entsendende Unternehmen für den passenden und ausreichende Versicherungsschutz im Ausland sorgt.

Enthalten ist die Krankentagegeldversicherung meist in speziellen Auslandsversicherungspaketen, einige Reiseversicherer offerieren aber auch Krankentagegeldversicherungen als Einzelversicherungen.
Insgesamt lassen sich die Versicherungen meist sehr individuell auf die jeweiligen Anforderungen anpassen, insbesondere in den Punkten:

  • Versicherungsbeginn (Karenzzeit),
  • Höhe des Krankentagegeldes und
  • Dauer des Leistungszeitraums.

Der Versicherungsbeginn reicht üblicherweise von 14 bis 42, manchmal auch bis über 180 Tage. Die Krankentagesgeldhöhe kann auf rund 30 bis 200 Euro/Tag vereinbart werden und die Versicherungsdauer beläuft sich 12 oder 18 Monate.
Alle drei Faktoren haben dabei auch Einfluss auf die Prämienhöhe der Krankentagegeldversicherung.