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Krankheit und Urlaub – eine Statistik

Montag, 16. Mai 2011

Im Falle einer medizinischen Behandlung während einer Urlaubsreise decken gesetzliche oder private Krankenversicherungen die entstehenden Kosten meist nur zum Teil. Im Krankheitsfall lohnt sich daher eine eigene Auslandskrankenversicherung. Aber sind Krankheiten auf Urlaubsreisen mehr als nur Einzelfälle?

Dass sich eine Auslandskrankenversicherung bezahlt macht, wenn man während eines Auslandsaufenthalts krank wird, das wissen all jene, die davon schon einmal betroffen waren. Egal ob auf einer Schiffs- oder Pauschalreise in Europa, ob auf einem Abenteuerurlaub in Südamerika oder auf einer Städtereise durch die USA, mit der richtigen Auslandskrankenversicherung erspart sich der Reisende im Krankheitsfall alle lästigen Abrechnungsformalitäten mit der heimischen Krankenversicherung. In dieser Hinsicht lohnt sich eine Auslandskrankenversicherung in jedem Fall. Aber sind Krankheitsfälle auf Urlaubsreisen wirklich so häufig, dass sich eine eigene Krankenversicherung für die Urlaubsreise auch in dieser Hinsicht rechnet?

Um diese Frage zu klären, soll hier die Statistik des ELVIA Sicherheitsbarometers 2009 bemüht werden. Für diese statistische Untersuchung wurden zwischen Oktober 2008 und Jänner 2009 rund 1.000 Fragebögen zum Thema erwartete und tatsächlich eingetretene Reiserisiken ausgewertet. Für den Bereich der tatsächlich eingetretenen Reiserisiken weist die Statistik folgendes Ergebnis aus:

  • 34,6 % der Befragten wurden im Urlaub krank.

Krankheiten sind gemäß dieser Untersuchung mit Abstand am häufigsten. Zum Vergleich:

  • 25,1 % der Befragten gaben tatsächliche Probleme mit der Unterkunft an,
  • 15,5 % bestätigten, dass ihnen das Gepäck abhanden gekommen war, und
  • 14,1 % sprachen davon, dass sie im Urlaub in einen Unfall verwickelt wurden.

Die statistische Untersuchung der ELVIA zeigt aber auch, das die Reiserisiken tendenziell stark überschätzt werden. So erwarteten:

  • 71,2 % der Befragten während der Reise eine Krankheit und
  • 45,1 % einen Unfall.

Dies schlägt sich auch in der jeweils gewählten Versicherungsform für Urlaubsreisen nieder. So sichern sich:

  • 65,2 % der Urlaubsreisenden mit einer Jahres-Auslandskrankenversicherung,
  • 25,7 % mit einer Einzelreise-Auslandskrankenversicherung und
  • 43 % mit einer Reiserücktrittsversicherung (Jahr) ab.

Wie man die Zahlen auch dreht und wendet, am Ende zeigt sich: Da jeder Dritte während einer Reise krank wird, darf die Auslandskrankenversicherung auch unter dem Gesichtspunkt der Häufigkeit als rentabelste Form des Versicherungsschutzes auf Urlaubsreisen angesehen werden.