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Türkeiurlaub und Krankenversicherungsschutz

Sonntag, 5. August 2012

Die Auslandskrankenversicherung ist die wichtigste Reiseversicherung – sie sollte bei keinem Urlaub fehlen, auch nicht bei einem Urlaub in der Türkei. Warum dies so ist und womit Urlauber rechnen müssen, die auf den Schutz der gesetzlichen Krankenversicherung vertrauen, lesen Sie hier.

Ob an der türkischen Riviera, in den atemberaubenden Tälern Kappadokiens, an den Stränden der Türkischen Ägäis oder an den Küsten des vom Massentourismus noch weitgehend unberührten Schwarzen Meeres – ein Urlaub in der Türkei verspricht ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Nicht immer sind die Urlaubserlebnisse aber ungetrübt, auch in der Türkei kann einem eine Verletzung oder eine Erkrankung zustoßen. Gegen Erkrankungs- und Verletzungsrisiken kann man sich jedoch auf zweierlei Weise finanziell abzusichern:

  • über die gesetzliche bzw. private Krankenversicherung in Deutschland oder
  • über eine eigene Auslandskrankenversicherung.

Doch welche dieser beiden Varianten ist die bessere Wahl für die Türkei?

Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherungen

Die Türkei gehört nicht zur EU, trotzdem haben deutsche Urlauber dort Anspruch auf Sachleistungen zur medizinischen Versorgung nach türkischem Recht. Zu den Sachleistungen gehören etwa:

  • die ärztliche Behandlung
  • die Versorgung mit Medikamenten
  • die stationäre oder ambulante Behandlung im Krankenhaus.

Anspruch besteht auf diese Sachleistungen aber nur, wenn sie nicht bis zur Heimkehr verschoben werden können (NotfälleI) und ein entsprechender Urlaubskrankenschein (T/A 11) vorgelegt wird Visit This Link.

Falls sie eine ärztliche Behandlung benötigen, empfiehlt sich der Weg zur einer der regionalen Stelle der türkischen Sozialversicherungsanstalt (Sosyal Güvenlik Kurumu). Dort erhalten Sie eine auf ihren Namen ausgestellte Gesundheitshilfebescheinigung, mit der Sie sich dann an eine staatliche oder auch private Gesundheitseinrichtung wenden können. Dieser Umtausch ist vorab auch in dringenden Fällen unbedingt notwendig, damit bei staatlichen Einrichtungen später wenigstens die Vertragssätze abgerechnet werden können.
Wenn es sich bei der behandelten Erkrankung bzw. Verletzung um keinen Notfall handelt (nach türkischem Recht), sind die Mehrkosten selbst zu zahlen. Sie übersteigen die Vertragssätze meist um 30-70%.
Ähnlich schwer zu überblicken und eingeschränkt ist der Deckungsschutz auch bei Krankenhausaufenthalten und der Verschreibung von Medikamenten.

Die Auslandskrankenversicherung

Auf Grund der komplizierten Versicherungslage in der Türkei empfiehlt unter anderem auch das Auswertige Amt unbedingt „eine private Reisekrankenversicherung und eine zuverlässige Reiserückholversicherung abzuschließen.“ Die private Auslandsreisekrankenversicherung für Urlaubsreisen übernimmt alle der teils exorbitanten Kosten, die durch den Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenkasse am Urlaubsreisenden hängen bleiben.