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Unsicherheit und innere Unruhe

Dienstag, 26. April 2011

Wer eine Reise tut, der hat nicht nur viel zu erzählen, der kann sich auch im Vorfeld auf den wohlverdienten Urlaub freuen. Bei so manchem wird die Vorfreude aber getrübt von einer inneren Unruhe. Gerade die katastrophalen Ereignisse der letzten Monate und Woche haben bei vielen Menschen dieses Unbehagen noch verstärkt.

Doch mit welchen Risiken und Gefahren rechnet der Deutsche eigentlich auf einer Reise? Das von der ELVIA Reiseversicherung herausgegebene Sicherheitsbarometer versucht in regelmäßigen Abständen eine Antwort auf diese Frage zu geben. In der Fassung von 2009 kam man dabei auf folgenden Ergebnisse. Gefragt, welche Risiken am Schwersten wiegen:

  • nannten rund 70 % der Befragten unvorhergesehene Krankheiten,
  • 56 % einen Unfall,
  • rund 42 % einen terroristischen Anschlag
  • 42 % Naturkatastrophen und
  • 18 % Diebstähle.

Gefrage, welche Risiken tatsächlich eintreten könnten:

  • nannten 71 % Krankheiten,
  • 45 % einen Unfall,
  • 30 % Kriminalität und Unannehmlichkeiten in der Unterkunft,
  • 20 % den Verlust des Gepäcks,
  • 13 % eine Naturkatastrophe oder Schwierigkeiten mit dem Reiseveranstalter und
  • 10 % einen Terroranschlag.

Erstaunlicherweise hat aber die Reiselust der Deutschen angesichts der gegenwärtigen Krisen nicht abgenommen. Dies geht aus einer Studie hervor, die kürzlich von der Stiftung für Zukunftsfragen veröffentlicht wurde. Mehr als die Hälfte der befragen Personen palnt auch im Jahr 2011 eine mehrtägige Urlaubsreise. Dies ist ein ähnlicher Wert wie im letzen Jahr. Im Bereich der Fernreisen konnte sogar ein leichter Anstieg der Reiselust nachgewiesen werden. Jeder Zehnte Deutsche hat vor, dieses Jahr seinen Urlaub in einem fernen Reiseland zu verbringen Related Site.

Verändert hat sich jedoch das Krisenbewusstsein:

  • ungefähr jeder zweite Deutsche gab zu Protokoll, dass er von den aktuellen Reisewarnungen in seinem Reiseverhalten beeinflusst würde.
  • ein Drittel sagte, dass man zukünftig Urlaubsregionen vorziehen würde, in denen Krisen unwahrscheinlich seien (Inlandsreisen).
  • Gut 13 % gaben schließlich an, den Urlaub wegen der gegenwärtigen Krisen aufschieben zu wollen.
  • ein Achtel der Befragten erklärte hingegen, dass sie sich durch die Krisen nicht beeinflusst fühlten.

Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 hatten noch zwei Drittel angegeben, dass diese ihre Reiseplanungen nicht beeinflussen würden.

Resümee: Krankheiten, Unfälle und Diebstähle gehören zu jenen Risiken, die im Zuge einer Urlaubsreise am meisten Unruhe verbreiten. Diese Risiken sind jedoch, wenigstens in finanzieller Hinsicht, versicherbar. Deutlich stärker wird das Reiseverhalten durch Unruhen und Naturkatastrophen beeinflusst, gegen die man sich nicht versichern kann.