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Was ist im Versicherungsfall zu tun?

Montag, 24. Oktober 2011

Eine Auslandkrankenversicherung schützt Reisende im Krankheitsfall, indem sie die Kosten für die notwendigen Behandlungen und die allfälligen Krankentransporte übernimmt. Damit bei einem derartigen Versicherungsfall im Nachhinein keine Abrechnungsprobleme auftreten, sollten einige Punkte beachtete werden.

Für mehr als zwei Drittel aller Urlauber gehört die Auslandskrankenversicherung heute ebenso selbstverständlich zu einer Reise wie die Sonnencreme und das Gepäck. Eine kluge Entscheidung, wie bspw. die Statistik des ELVIA Sicherheitsbarometers nahe legt, der zufolge:

  • mehr als ein Drittel der Reisenden während des Urlaubs krank wird.

Aber was ist für den Versicherten eigentlich im Falle eines Auslandskranken-Versicherungsfalles zu tun und was ist zu beachten?

Was im Versicherungsfall zu beachten ist

Wer eine Auslands- oder Reisekrankenversicherung abgeschlossen hat und während der Reise bzw. während des Auslandsaufenthaltes so krank wird, dass der Besuch eines Arztes oder eines Krankenhauses notwendig wird, der sollte, um von Vornherein allen Problemen aus dem Weg zu gehen, einiges beachten – sowohl bezüglich:

  • der Unterlagen
  • der Behandlung und
  • der Abrechnung

Unterlagen

In einem Versicherungsfall sind generell folgende Unterlagen einzureichen:

  • eine Kopie der Reiserechnung bzw. der Reisebestätigung,
  • die Versicherungspolice,
  • die eigene Bankverbindung und Adresse,
  • Schadensformulare,
  • das Original der Behandlungsbelege.

Behandlung

Bei der Behandlung hat der Versicherte zunächst die freie Arztwahl. Das heißt, dass man als Versicherungsnehmer grundsätzlich jedes Krankenhaus und jeden Arzt aufsuchen kann ohne dabei Rücksprache mit dem Versicherungsunternehmen halten zu müssen. Eingeschränkt ist diese Freiheit aber, insofern nur Untersuchungsmethoden und Medikamente in den Versicherungsschutz inbegriffen sind, die von der deutschen Schulmedizin anerkannt werden.
Wer sich ambulant behandeln lässt, der sollte mit dem Arzt in eine sogenannte Vorleistung treten. Das heißt, der Versicherte sollte sich die Behandlung dokumentieren lassen (muss nicht auf Deutsch sein). Das Dokument sollte enthalten:

  • den Name des Patienten
  • die Anschrift und den Namen des Arztes,
  • den Behandlungszeitraum,
  • die ärztliche Diagnose,
  • die ärztliche Leistung,
  • Kostennoten.

Bei stationären Behandlungen sollte, sofern möglich, umgehend die Versicherungsgesellschaft informiert werden. Auf diese Weise kann eine direkte Kostenabrechnung zwischen Versicherung und Krankenhaus vereinbart werden.

Abrechnung

Für die Abrechnung sind die Originale der Behandlungsunterlagen und der Schadensformulare nach der Rückkehr aus dem Urlaub postalisch bei der jeweiligen Versicherungsgesellschaft einzureichen.
Versicherte, welche bereits während der Reise die vorausgelegten Kosten abrechnen wollen, sollten die Originalbelege mittels Kurierdienst versenden, da so das Verlustrisiko vermindert werden kann.