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Winterurlaub in Italien – Auslandskrankenversicherung

Montag, 9. Januar 2012

Wer in Deutschland in der privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung versichert ist, kann sich bei einem Winterurlaub in Italien nur bedingt auf deren Versicherungsschutz verlassen. Im Krankheitsfall sind allfällige Behandlungskosten vor allem durch die GKV nur teilweise gedeckt. Umfassend schützt hier nur eine Auslandskrankenversicherung.

Italien weiß nicht nur im Sommerurlauber, sondern auch im Winterurlaub zu gefallen. Von den Seealpen im Osten über die Ortler- und Ötztaler-Alpen bis hin zu den Dolomiten im Westen ist Italien auch im Winter ein besonderes Erlebnis crestor dosage.
Doch nicht immer endet das Urlaubserlebnis ungetrübt – gerade im Winterurlaub ist eine Verletzung rasch passiert. Als Urlauber ist man dann froh, wenn man einen guten Krankenversicherungsschutz genießt, entweder:

Bestehende Krankenversicherung

Gesetzliche Krankenversicherung

Italien ist eines der Gründungsmitglieder der EWG, der Vorgängerorganisation der EU. Damit sind deutsche Urlauber, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, in Italien mit:

  • einer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) oder
  • einer provisorischen Ersatzbescheinigung

ebenfalls krankenversichert. Der Versicherungsschutz umfasst dabei:

  • ambulante ärztliche Behandlungen
  • Medikamente
  • die Versorgung und Behandlung in Krankenhäusern

Der Umfang des Versicherungsschutzes richtet sich allerdings nach dem italienischen Sozialversicherungsgesetz und ist in bestimmten Fällen geringer als in Deutschland.

Für eine ärztliche Behandlung sollte man sich in Italien an einen Vertragsarzt der italienischen Krankenkasse (ASL) wenden. Außerhalb der Dienstzeiten wendet man sich am besten an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Guardia medica noturna e festiva) oder, wenn auch dieser nicht erreichbar ist, direkt an ein Krankenhaus. Die Kosten für Untersuchungen von einem Vertragsarzt sind grundsätzlich mit einer EHIC Karte gedeckt, für besondere Untersuchungen und Facharztbehandlungen ist aber eine Gebühr von bis zu 36 Euro selbst zu entrichten.
Medikamente werden in Italien vom Arzt per Rezept verschrieben. Für zwingend notwendige Medikamente (Kategorie A) ist eine pauschale Rezeptgebühr zu zahlen. Bei Medikamenten der Kategorie B (zwingend aber nicht wie Arzneimittel der Kat. A) sind 50% und bei Medikamenten der Kategorie C 100% des Preises selbst zu zahlen.
Für den Aufenthalt bzw. die Behandlung in einem Krankenhaus ist in Italien grundsätzlich eine vom Arzt unterzeichnete Verordnung notwendig. In Notfällen wird man mit einem Versicherungsnachweis aber auch ohne Verordnung behandelt. Finanziell gedeckt ist für EHIC-Kartenbesitzer der Aufenthalt in öffentlichen Krankenhäusern.

Private Krankenversicherung

Private Krankenversicherte sind in Italien in gleichem Umfang abgesichert wie in der Heimat, allerdings meist ohne Krankenrücktransport.

Die Auslandskrankenversicherung

Insbesondere für gesetzlich Krankenversicherte empfiehlt sich auch in Italien eine eigenen Auslandsreisekrankenversicherung, die einen umfassenden Schutz bietet und nachträgliche Unannehmlichkeiten bei der Abrechnung erspart.